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Das Funktionsprinzip

Das Schmelzfeuer® ist für Denk geschützt. Zur Verdeutlichung der Funktionsweise sollen die nachfolgenden Erläuterungen dienen.

Die Funktion kann schematisch an folgender Skizze erläutert werden. Die Flamme des Dochtes erhitzt den Brenner und leitet so Wärmeenergie in das den Brenner umgebende Wachs. Das Wachs schmilzt und wird durch den Glasfaserdocht nach oben zur Verbrennung transportiert. Dieser Kreislauf funktioniert solange Wachs als Brennstoff vorhanden ist.

Hinter dem einfachen Funktionsmechanismus steht eine dreijährige Entwicklungszeit, bevor unsere Erfindung marktreif war. Beim Schmelzfeuer® steckt das Wesentliche in vielen Details, die wir im nächsten Schema erläutern möchten.


1. Der Brenner aus Flugzeugaluminium steht mittig im Schmelztiegel. Um eine gleichmäßige Wärmeleitung zu garantieren, muss der Brenner durchgängig die gleiche Wandstärke aufweisen und aus einem Stück gefertigt sein. Hierfür benötigt man ein ganz spezielles Herstellungsverfahren, das unter anderem auch bei der exakten Fertigung von Aluminiumteilen für Flugzeuge zur Anwendung kommt. Besonders wichtig ist, neben der Form und Verarbeitung des Brenners, die Güte des verwendeten Aluminiums.

2. Im Gegensatz zu normalen Kerzen kommt im Schmelzfeuer® ein nicht brennbarer Dauerdocht zur Anwendung. Dieser Dauerdocht besteht aus homogenen, linearen Glasfaserfilamenten in definierter Stärke. Die Glasfaserdochte werden speziell für uns hergestellt. Nur dieser Aufbau macht den Transport von flüssigem Wachs von unten nach oben zur Verbrennung möglich. Unsere Glasfaserdochte bestehen aus großen, endlos langen Filamenten die dadurch robust und dauerhaft sind und keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen hervorrufen können. Bei der Verbrennung wird die Glasfaser nicht beschädigt, da die Schmelztemperatur von Glas nicht erreicht wird.

3. Der Glasfaserdocht ist zusätzlich mit einer Thermo-Metallwicklung umgeben. Auch dies ist eine Innovation. Dadurch stellen wir sicher, dass zusätzlich Wärme in den Docht gelangt und somit ein schneller und gleichmäßiger Wachstransport ermöglich wird.

4. Der Schmelztiegel ist aus hitzebeständiger CeraNatur® Keramik hergestellt. Das Wachs ist im flüssigen Zustand zwar nur ca. 65° C warm, dennoch muss die Keramik gerade an der Kontaktstelle mit dem Brenner hitzebeständig sein. Ein Hitzebruch würde zum Austritt des flüssigen Wachses führen.

5. Die Form des Schmelzfeuers ist für die korrekte Funktion entscheidend. Größe, Oberfläche und Form des Aluminiumbrenners sind genau auf das Volumen und auf die Oberfläche des Schmelztiegels abgestimmt. Würde der Brenner beispielsweise in einem zu kleinen Gefäß zum Einsatz kommen, könnte sich das Wachs stark erhitzen und würde unter Umständen sogar seine Selbstentzündungstemperatur erreichen. Ebenso wenig würde der Schmelzkreislauf in einem zu großen Gefäß funktionieren, da hier die Schmelzwirkung nicht ausreicht.


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